Über Meddewade
Die Gemeinde Meddewade wird im Süden von der Bundesautobahn Hamburg-Lübeck und im Norden von der Trave begrenzt. Sie hat gemeinsame Grenzen mit Bad Oldesloe, Reinfeld sowie Barnitz, Rethwisch und Feldhorst.
Meddewade ist seit alters her ein Bauerndorf gewesen und hat erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Ausbau der ehemaligen Meierei zur Brotfabrik den Charakter einer Wohn- und Gewerbegemeinde erhalten. Heute gibt es nur noch einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Die Amtsgeschäfte der Gemeinde werden von der Bürgermeisterin Marleen Wulf oder der Amtsverwaltung Bad Oldesloe-Land wahrgenommen. Meddewade gehört zur Kirchengemeinde Bad Oldesloe und wird vom Rethwischer Pastorat betreut. Ein evangelischer Kindergarten wurde 1996 am Feuerwehrgerätehaus angebaut. Eine Kindergärtnerin und eine Betreuerin betreuen eine Gruppe von 20 Kindern.
Das gesamte Gemeindegebiet ist an die Verbands-Wasserversorgung Reinfeld-Land angeschlossen. Das Klärwerk Meddewade wurde im Jahre 2002 saniert und erweitert.
Nach Auflösung der Volksschule im Jahre 1973 besuchen die Kinder des Ortes heute die Grund- und Hauptschule am Masurenweg sowie auch die weiterführenden Schulen in Bad Oldesloe.
Einen wichtigen Stellenwert nimmt die im Jahre 1889 gegründete Freiwillige Feuerwehr ein. 1978 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus gebaut. Die aktiven Kameraden verfügen über eine gute Ausstattung mit Atemschutz, Stomerzeugergerät, TLF 16, TSF 8 und MTW. Seit 1997 gehört eine 24-köpfige Jugendfeuerwehr dazu. Viele andere Gruppen und Vereine unterstützen das kulturelle Laben, so z.B. der Sportverein, der Sparclub Edelweiß und der Kulturverein, der Seniorenclub und der Förderverein Alte Schule.
In den letzten Jahren befasste sich die Gemeinde mit dem Aus- und Umbau der Alten Schule. Das Endziel ist ein komplettes Gemeindezentrum, das allen Bürgern und Vereinen zur Verfügung stehen soll. Der 1. Bauabschnitt wurde am 14. Oktober 2000 feierlich eingeweiht. Mit dem 2. Bauabschnitt wurde im September 2003 begonnen. Am 28. April 2004 wurde der dritte und letzte Bauabschnitt beschlossen.
Marleen Wulf
Bürgermeisterin

